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Grossübung am Dortmunder Flughafen - Kleinflugzeug kollidierte mit Flughafen Gebäude

 

übung3Um das gewählte Szenario möglichst realitätsnah erscheinen zu  lassen, wurden 20 Schauspieler engagiert, die in die Rollen der Opfer und Angehörigen schlüpften. Ein havariertes Kleinflugzeug auf dem Vorfeld in Höhe der Halle 6 wurde zum Dreh- und Angelpunkt des Einsatzes. „Bei der Notfallübung ging es nicht nur darum, die internationalen Sicherheitsanforderungen einzuhalten, sondern die Alarmierungsprozesse und Abläufe, die ein perfektes Zusammenspiel aller beteiligten Einsatzkräfte erfordern, unter extremen Bedingungen zu üben. Im Ernstfall, der hoffentlich nie eintreten wird, müssen alle Einsatzkräfte Hand in Hand arbeiten. Diese Übung war eine gute Gelegenheit, um die erlernten Einsatzabläufe und gemeinsame Vorgehensweisen aller beteiligten Behörden zu vertiefen und Optimierungspotential zu erkennen“, erläuterte Thorsten Reckwitz, Leiter der Flughafen-Feuerwehr Dortmund.

 

Bei der Bewertung der Lage spielte auch die Polizei Dortmund eine signifikante Rolle. Deshalb waren bei der Übung am Samstag auch zahlreiche Polizeieinsatzkräfte vor Ort, um die inszenierte Lage zu ordnen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Der leitende Polizeidirektor Dieter Keil betonte die Bedeutung der Flugunfallübung: „Bei der Bewältigung von Flugzeugunfällen müssen Polizei, Feuerwehr und andere Behörden eng und koordiniert mit dem Flughafen zusammenwirken – dies gelingt am besten, wenn es regelmäßig realistisch geübt wird.“

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