Anzeige (2)

Massenanfall von Verletzten nach Busunfall auf dem Herdecker Bach (B 54)

120915-125SymbolbildHerdecke (ots) - Ein Unfall mit mehreren Verletzten ereignete sich gegen 13:30 Uhr auf der Straße (Herdecker Bach, B54, Fahrtrichtung Dortmund). Ein PKW der Marke Mini Countryman kollidierte frontal mit einem Linienbus. Zwei Personen wurden hierbei schwerverletz. 14 weitere Personen waren leichtverletzt (5) oder betroffen (9).

Der Einsatzleiter der Feuerwehr ließ nach der ersten Lageerkundung das Stichwort "Massenanfall von Verletzten" ausrufen. Die ursprüngliche Meldung, dass die 72- jährige Fahrerin des Mini im Fahrzeug eingeklemmt sei, bestätigte sich nicht. Die verletzten Personen wurden vor Ort von Notärzten und Rettungsdienstkräften versorgt.

Neben der Freiw. Feuerwehr, die mit zwei Löschzügen ausgerückt war, waren auch zahlreiche Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei aus dem gesamten Kreisgebiet vor Ort. Auch Rettungsdienstkräfte der Nachbarkreise wurden angefordert. Am Sportplatz Kalkheck wurde ein so genannter Bereitstellungsraum eingerichtet.

Nach Sichtung und Versorgung wurden die Patienten in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Eine leitende Notärztin aus Schwelm sowie ein organisatorischer Leiter Rettungsdienst aus Witten waren ebenfalls vor Ort um insbesondere den Einsatzabschnitt medizinische Rettung zu koordinieren. Auch die Patientendaten mussten hier vor Ort dokumentiert werden.

Die 72- jährige Fahrerin des Mini wurde schwerverletzt. Eine Person aus dem Bus ebenfalls. Bei den Betroffenen und Leichtverletzten aus dem Bus handelte es sich überwiegend um Jugendliche. Diese hatten Schulschluss und waren auf dem Weg nach Hause. An der nahe gelegenen Feuerwache mussten mehrere Jugendliche durch Fachkräfte der Polizei und Feuerwehr betreut werden.

Die Feuerwehr sicherte zusammen mit der Polizei die Einsatzstelle. Die Bundesstraße 54 musste für die Rettungsarbeiten komplett gesperrt werden. Vorsorglich wurde auch durch die Feuerwehr ein Löschangriff vorgenommen. Auslaufende Betriebsmittel mussten abgebunden werden.

Zur Unfallursache sowie zum Sachschaden können seitens der Feuerwehr keine Angaben getroffen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Einsatz konnte für die Feuerwehr nach 2,5 Stunden beendet werden.