Ennepe-Ruhr-Kreis

Sirenenalarm am Mittwochnachmittag in Wetter (Ruhr) - Drehleiter verunfallt auf Einsatzfahrt

image00Foto FeuerwehrWetter (Ruhr) (ots) - Am Mittwoch um 14:31 Uhr wurden die Löschzüge II (Volmarstein/ Grundshöttel) und III (Wengern/Esborn) der Feuerwehr Wetter (Ruhr) zu einer angeblichen Rauchentwicklung im Kellerbereich eines Wohnhauses in der Zeppelinstraße gerufen.

Da auch deutlicher Brandgeruch wahrnehmbar war, hatten die Bewohner bereits selbständig das Haus verlassen.

Ein Trupp ging unter Atemschutz mit einer Wärmebildkamera zur Erkundung vor. Mit der Wärmebildkamera konnte eine erhöhte Temperatur in der Holzverkleidung des Treppenabganges zum Kellergeschoss festgestellt werden. Die Deckenverkleidung wurde durch die Feuerwehr demontiert, hierbei wurde ein Schwelbrand an der Unterseite der Verkleidung entdeckt. Das betroffene Deckenteil wurde nach Außen verbracht. Entstehungsursache für den Brand war vermutlich ein überhitzter Einbaustrahler.

Auf der Anfahrt zum vermeintlichen Kellerbrand ereignete sich ein schwerer Unfall mit der Drehleiter. Das Fahrzeug kam von der Straße ab und stürzte ca. 2 m tief eine Böschung herunter. Als dieses an der Einsatzstelle Zeppelinstraße bekannt wurde, entsandte der Einsatzleiter sofort freie Kräfte zur Unfallstelle. Sie sicherten die Einsatzstelle und unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung des Fahrers.

Der Fahrer befand sich alleine im Fahrzeug, wurde glücklicherweise nur leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Durch die Leitstelle wurden sofort weitere Feuerwehrkräfte aus Wetter alarmiert. Sie rückten umgehend mit weiteren Spezialfahrzeugen zur Grünewalder Straße aus. Mit dem Rüstwagen wurde die Drehleiter bis zum Eintreffen eines Abschleppunternehmens gesichert. Zeitgleich wurde der Brandschutz sichergestellt und auslaufende Betriebsmittel aufgefangen.

Zum Unfallhergang können noch keine Informationen gegeben werden. Die Polizei, mit mehreren Streifenwagen vor Ort, übernahm die Verkehrsregelung und hat die Ursachenermittlung aufgenommen.

Nächtliche Explosion in Herdecke!

Foto Daniel Heesch - Feuerwehr HerdeckeFoto Daniel Heesch - Feuerwehr HerdeckeHerdecke (ots) - In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Feuerwehr Herdecke gegen 0:37 Uhr zum Herdecker Gymnasium gerufen. Auf dem dortigen Schulhof war es kurze Zeit zuvor zu einer Explosion gekommen, die einen Baum sowie das Schulgebäude der Friedrich-Harkort-Schule schwer beschädigte.

Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute sicherten zunächst zusammen mit der ebenfalls anwesenden Polizei die Umgebung weiträumig ab. Zur Unterstützung bei der Ausleuchtung der Einsatzstelle wurde das THW Wetter/Herdecke hinzugezogen. Nachdem der beschädigte Baum von Spezialisten des Landeskriminalamtes auf weitere Sprengstoffe bzw. Sprengstoffreste untersucht worden war, wurde er zur Sicherheit von den Einsatzkräften der Feuerwehr und des THW gefällt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Explosionsursache aufgenommen.

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Herdecke waren mit fünf Fahrzeugen über sechs Stunden im Einsatz.

In der nahen Vergangenheit hat es im gesamten Herdecker Stadtgebiet bereits mehrere ähnliche Einsätze gegeben.

 Pressemitteilung der Polizei

Herdecke (ots) - Am So., 10.07., 00:15 Uhr, nahmen mehrere Anwohner der Hengsteyseestraße einen ungewöhnlich lauten Knall aus dem Bereich der "Friedrich-Harkort-Schule" wahr. Es wurde festgestellt, dass ein Unbekannter ein Loch in einen etwa 40 cm umfassenden Ahornbaum gebohrt hatte. Anschließend wurde darin ein Gegenstand aus Metall mit einem zündfähigen Gemisch deponiert und zur Explosion gebracht. Durch die Druckwelle wurden Glasscheiben, die Fassade und eine Notausgangstür an der Rückseite des etwa 30 Meter entfernten Schulgebäudes beschädigt. Der Sachschaden beträgt ca. 30.000,- EUR. Der betroffene Baum musste von der Feuerwehr und dem THW gefällt werden. Personen kamen nicht zu Schaden, wären aber im Aufenthaltsbereich der Explosion vermutlich nicht unerheblich verletzt worden. Hinweise zu Tatverdächtigen werden erbeten unter der Rufnummer 02335-91667000.

Massenanfall von Verletzten nach Busunfall auf dem Herdecker Bach (B 54)

120915-125SymbolbildHerdecke (ots) - Ein Unfall mit mehreren Verletzten ereignete sich gegen 13:30 Uhr auf der Straße (Herdecker Bach, B54, Fahrtrichtung Dortmund). Ein PKW der Marke Mini Countryman kollidierte frontal mit einem Linienbus. Zwei Personen wurden hierbei schwerverletz. 14 weitere Personen waren leichtverletzt (5) oder betroffen (9).

Der Einsatzleiter der Feuerwehr ließ nach der ersten Lageerkundung das Stichwort "Massenanfall von Verletzten" ausrufen. Die ursprüngliche Meldung, dass die 72- jährige Fahrerin des Mini im Fahrzeug eingeklemmt sei, bestätigte sich nicht. Die verletzten Personen wurden vor Ort von Notärzten und Rettungsdienstkräften versorgt.

Neben der Freiw. Feuerwehr, die mit zwei Löschzügen ausgerückt war, waren auch zahlreiche Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei aus dem gesamten Kreisgebiet vor Ort. Auch Rettungsdienstkräfte der Nachbarkreise wurden angefordert. Am Sportplatz Kalkheck wurde ein so genannter Bereitstellungsraum eingerichtet.

Nach Sichtung und Versorgung wurden die Patienten in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Eine leitende Notärztin aus Schwelm sowie ein organisatorischer Leiter Rettungsdienst aus Witten waren ebenfalls vor Ort um insbesondere den Einsatzabschnitt medizinische Rettung zu koordinieren. Auch die Patientendaten mussten hier vor Ort dokumentiert werden.

Die 72- jährige Fahrerin des Mini wurde schwerverletzt. Eine Person aus dem Bus ebenfalls. Bei den Betroffenen und Leichtverletzten aus dem Bus handelte es sich überwiegend um Jugendliche. Diese hatten Schulschluss und waren auf dem Weg nach Hause. An der nahe gelegenen Feuerwache mussten mehrere Jugendliche durch Fachkräfte der Polizei und Feuerwehr betreut werden.

Die Feuerwehr sicherte zusammen mit der Polizei die Einsatzstelle. Die Bundesstraße 54 musste für die Rettungsarbeiten komplett gesperrt werden. Vorsorglich wurde auch durch die Feuerwehr ein Löschangriff vorgenommen. Auslaufende Betriebsmittel mussten abgebunden werden.

Zur Unfallursache sowie zum Sachschaden können seitens der Feuerwehr keine Angaben getroffen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Einsatz konnte für die Feuerwehr nach 2,5 Stunden beendet werden.