Tag der brandverletzten Kindes. Bundesweiter Aktionstag auch in Dortmund

161207 ballonstart1Foto:Feuerwehr DortmundDortmund (ots) - Jedes Jahr müssen allein in Deutschland mehr als 30.000 Kinder unter 15 Jahren mit Verbrennungen und Verbrühungen ärztlich versorgt werden, ca. 6.000 Kinder verletzen sich so schwer, dass sie stationär behandelt werden müssen. Um auf die Folgen von thermischen Verletzungen im Kindesalter, deren Behandlung, die Unfallgefahren und die Erste Hilfe aufmerksam zu machen, ruft Paulinchen - Initiative für brandverletzte Kinder e.V. jährlich am 7. Dezember zum bundesweiten "Tag des brandverletzten Kindes" auf.

"Gerade im häuslichen Bereich lauern viele Gefahren für Kinder sich zu verbrennen oder zu verbrühen", weiß Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen - Initiative für brandverletzte Kinder e.V. In diesem Jahr lautet das Motto: "Heiße Gefahren für Kinder". Am diesjährigen "Tag des brandverletzten Kindes" werden Aktionspartner wie Feuerwehren, Kliniken, Apotheken, Kindertagesstätten und Arztpraxen aufzeigen und erklären, wie man Kinder vor diesen folgenschweren Unfällen schützen kann.

      161207 westholz grundschule lz12Foto: Feuerwehr Dortmund

Die Feuerwehr Dortmund unterstützt diesen Tag mit verschiedenen Aktionen, zum Beispiel an der Westholz-Grundschule in Scharnhorst. Hier wurden in der Klasse 4b Maßnahmen der Ersten Hilfe bei Verbrennungen gezeigt und eine Fahrzeugschau durchgeführt. In der FABIDO-Kindertageseinrichtung an der Leopoldstraße zeigte man den Kindern den sicheren Umgang mit Feuer. Die nächste Station war die Kinderklinik. Dort sprach man mit Kindern und Eltern intensiv über das Absetzen des Notrufs. Ergänzend dazu erklärten die Handpuppe Florian und seine Freundin den Kindern in einfacher und spielerischer Form die alltäglichen Verletzungsgefahren im Haushalt.

Die 1. Wachabteilung und einige weitere Mitarbeiter der Feuerwache 1 (Mitte) ließen zur Unterstützung von Paulinchen e.V. Luftballons starten.

 

Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.