Nächtliche Explosion in Herdecke!

Foto Daniel Heesch - Feuerwehr HerdeckeFoto Daniel Heesch - Feuerwehr HerdeckeHerdecke (ots) - In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Feuerwehr Herdecke gegen 0:37 Uhr zum Herdecker Gymnasium gerufen. Auf dem dortigen Schulhof war es kurze Zeit zuvor zu einer Explosion gekommen, die einen Baum sowie das Schulgebäude der Friedrich-Harkort-Schule schwer beschädigte.

Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute sicherten zunächst zusammen mit der ebenfalls anwesenden Polizei die Umgebung weiträumig ab. Zur Unterstützung bei der Ausleuchtung der Einsatzstelle wurde das THW Wetter/Herdecke hinzugezogen. Nachdem der beschädigte Baum von Spezialisten des Landeskriminalamtes auf weitere Sprengstoffe bzw. Sprengstoffreste untersucht worden war, wurde er zur Sicherheit von den Einsatzkräften der Feuerwehr und des THW gefällt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Explosionsursache aufgenommen.

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Herdecke waren mit fünf Fahrzeugen über sechs Stunden im Einsatz.

In der nahen Vergangenheit hat es im gesamten Herdecker Stadtgebiet bereits mehrere ähnliche Einsätze gegeben.

 Pressemitteilung der Polizei

Herdecke (ots) - Am So., 10.07., 00:15 Uhr, nahmen mehrere Anwohner der Hengsteyseestraße einen ungewöhnlich lauten Knall aus dem Bereich der "Friedrich-Harkort-Schule" wahr. Es wurde festgestellt, dass ein Unbekannter ein Loch in einen etwa 40 cm umfassenden Ahornbaum gebohrt hatte. Anschließend wurde darin ein Gegenstand aus Metall mit einem zündfähigen Gemisch deponiert und zur Explosion gebracht. Durch die Druckwelle wurden Glasscheiben, die Fassade und eine Notausgangstür an der Rückseite des etwa 30 Meter entfernten Schulgebäudes beschädigt. Der Sachschaden beträgt ca. 30.000,- EUR. Der betroffene Baum musste von der Feuerwehr und dem THW gefällt werden. Personen kamen nicht zu Schaden, wären aber im Aufenthaltsbereich der Explosion vermutlich nicht unerheblich verletzt worden. Hinweise zu Tatverdächtigen werden erbeten unter der Rufnummer 02335-91667000.

PKW zerstört vor dem Landgericht Hagen eine Bushaltestelle

bild0012Foto:Polizei HagenHagen (ots) - Mit vermutlich erhöhter Geschwindigkeit fuhr ein mit drei jungen Männern besetzter PKW am frühen Sonntagmorgen, 02:30 Uhr, auf der Heinitzstr. in Richtung Autobahn. An der Kreuzung Heinitzstraße / Eduard-Müller-Straße ignorierte der Fahrer augenscheinlich die Lichtzeichenanlage, da er Zeugen, die gerade im Querverkehr angefahren waren, ausweichen musste. Dabei verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen das Hochboard einer Verkehrsinsel. Im weiteren Verlauf schleuderte der Wagen gegen die Bushaltestelle "Landgericht" und zerstörte diese völlig. Danach durchbrach er den Zaun zur Grünanlage des Amtsgerichts Hagen. Dort kam das Fahrzeug mit Totalschaden zum Stillstand. Bei Eintreffen der Polizei entfernte sich eine Person fluchtartig von der Unfallstelle, konnte aber nach kurzer fußläufiger Nacheile festgehalten werden. Es handelte sich um den 24-jährigen, leicht verletzten Fahrer des verunfallten PKW Mazda. Er war mit zwei 23- und 25-jährigen Bekannten unterwegs, die beide schwer verletzt wurden und stationär im Krankenhaus verblieben. Dem Fahrzeugführer sollte neben seiner ärztlichen Versorgung im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen werden. Im Behandlungszimmer wehrte er sich aber heftig gegen die Maßnahme und beleidigte und bespuckte die behandelnden Personen. Der beschuldigte Fahrzeugführer wurde anschließend dem Polizeigewahrsam zugeführt. Der Sachschaden wird auf ca. 30.000 EUR geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Heinitzstraße in Fahrtrichtung A46 komplett gesperrt.

.bild0004Foto:Polizei Hagen

Hagen Schwerer Verkehrsunfall mit fünf Schwerverletzten

bild0004Foto:PolizeiHagen (ots) - Am Donnerstagabend (19.05.2016) ereignete sich in Hagen ein schwerer Verkehrsunfall mit fünf schwerverletzten Personen, darunter zwei Kinder. Nach ersten Erkenntnissen sind gegen 21.05 Uhr zwei Fahrzeugführer (33 und 46 Jahre) nebeneinander mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die Feithstraße gefahren. In Höhe der Einmündung Universitätsstraße wich der auf dem rechten von zwei vorhandenen Fahrstreifen fahrende 33-jährige Audi-Fahrer vermutlich aufgrund eines vom Parkstreifen anfahrenden Smarts einer 76-Jährigen leicht nach links aus. Der in gleicher Höhe fahrende 46-jährige Skoda-Fahrer wich ebenfalls nach links aus und verlor im weiteren Verlauf die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er fuhr in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem Ford Focus einer entgegenkommenden 37-jährigen Frau. Diese wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Ebenso verletzte sich der 46-Jährige bei dem Zusammenprall schwer.

In dem Fahrzeug der 37-Jährigen befanden sich zwei Kinder (6 und 11 Jahre). Die 11-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Der 6-Jährige verletzte sich bei dem Unfall lebensgefährlich und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Durch den Frontalzusammenstoß wurde der Ford Focus der 37-Jährigen gegen einen in gleicher Höhe und Richtung fahrenden Renault eines 30-Jährigen geschoben. Der Renault-Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, fuhr gegen eine Verkehrsinsel und kippte auf die Seite. Der 30-Jährige wurde schwerverletzt.

Der 33-jährige Audi-Fahrer ist nach dem Verkehrsunfall geflüchtet. Er hat sich einige Stunden nach dem Verkehrsunfall über seinen Rechtsanwalt bei der Polizei gemeldet.

HA: Pkw überschlägt sich bei Verkehrsunfall - Schaulustige behindern die Unfallaufnahme

20150924070SymbolbildHagen (ots) - Bei einem Verkehrsunfall in Wehringhausen überschlug sich am Donnerstagabend, gegen 19.00 Uhr, ein alkoholisierter 42-Jähriger mit seinem Skoda und verletzte sich dabei schwer. Der Hagener befuhr die Lange Straße aus Richtung Haspe kommend und stieß in Höhe der Hausnummer 47 gegen einen abgeparkten Nissan. Durch den Zusammenprall überschlug sich der 42-Jährige und blieb mit seinem Wagen auf dem Fahrzeugdach liegen. Zeugen berichteten, dass der Mann kurz vor dem Unfall Schlangenlinien gefahren sei, aber die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten habe. Er musste durch den Rettungsdienst der Stadt Hagen medizinisch erstversorgt und in ein Krankenhaus gebracht werden.

Während der Rettungsarbeiten wurden Polizei und Feuerwehr von rund 150 Schaulustigen massiv in ihrer Arbeit behindert. Diese liefen teilweise mit ihren Smartphones in der Hand durch die unmittelbare Unfallstelle und reagierten auf polizeiliche Platzverweise nicht. Aufgrund dessen mussten weitere polizeiliche Verstärkungskräfte angefordert werden. Hierunter befand sich auch ein Diensthundführer der Polizei. Der Polizeihund ist nicht aktiv zum Einsatz gekommen, sondern wurde lediglich angeleint und mit Beißkorb versehen für einige Minuten aus dem Einsatzfahrzeug geholt. Unter anderem die Anwesenheit des Hundes ermöglichte es, die Einsatzstelle größtenteils freizumachen.

Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 42-jährigen Unfallverursacher einen Wert von rund 2 Promille. Ihm wurden zwei Blutproben entnommen. Sein Führerschein wurde durch die Beamten beschlagnahmt. Beide Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Lange Straße war im Bereich der Unfallstelle für rund 90 Minuten gesperrt.

Während der Unfallaufnahme konnte festgestellt werden, dass der 42-Jährige gegen 18.50 Uhr bereits in einen Unfall verwickelt war. In der Straße "Auf der Halle" kam er von der Fahrbahn ab und fuhr drei Zaunpfeiler eines Elektrozaunes um. Im Anschluss entfernte er sich von der Unfallstelle. Auch in diesem Fall ermittelt die Polizei nun gegen den Mann.

Essen: Reifen von Notarzteinsatzfahrzeug während Reanimation zerstochen, Patient verstorben

20120826-112SymbolbildEssen-Steele, Kaiser-Wilhelm-Platz, 05.05.2016, 16:51 Uhr (ots) - Am Nachmittag des 05. Mai 2016, um 16:51 Uhr, wurde der Rettungsdienst der Feuerwehr Essen zu einer Reanimation in einem Dialysezentrum am Kaiser-Wilhelm-Platz in Essen-Steele alarmiert. Daraufhin fuhren ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zu der angegebenen Adresse. Bei Eintreffen der Besatzungen wurde der Patient bereits durch das Personal der Praxis reanimiert. Die beiden Einsatzfahrzeuge wurden vor dem Gebäudekomplex in einer Zufahrt abgestellt. Nach circa einer halben Stunde Reanimation war der Patient transportfähig. Beim Holen der Trage aus dem Rettungswagen bemerkte ein Feuerwehrmann, dass ein Reifen des Notarzteinsatzfahrzeuges platt war. Eine deutliche Einstichstelle am Mantel des Reifens lässt darauf schließen, dass dieser mutwillig zerstochen wurde. Da das beschädigte Notarzteinsatzfahrzeug hinter dem Rettungswagen in der Einfahrt stand, blockierte es die direkte Abfahrt. Durch diesen Vorfall verzögerte sich der Transport des Patienten um circa 10 bis 15 Minuten, da Material umgepackt und ein Vorbeikommen des Rettungswagens erst möglich gemacht werden musste. Der Patient wurde unter Reanimation in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert, wo er kurz darauf verstarb. Hinzugerufene Kräfte der Feuerwehr und Polizei kümmerten sich um das zurückgelassene beschädigte Fahrzeug. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen und den zerstochenen Reifen sichergestellt. Der Kaiser-Wilhelm-Platz war zu dieser Uhrzeit sehr belebt. Zeugen, insbesondere die wartenden Taxifahrer, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0201/8290 bei der Polizei zu melden. (SKE)

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