Hagen Schwerer Verkehrsunfall mit fünf Schwerverletzten

bild0004Foto:PolizeiHagen (ots) - Am Donnerstagabend (19.05.2016) ereignete sich in Hagen ein schwerer Verkehrsunfall mit fünf schwerverletzten Personen, darunter zwei Kinder. Nach ersten Erkenntnissen sind gegen 21.05 Uhr zwei Fahrzeugführer (33 und 46 Jahre) nebeneinander mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die Feithstraße gefahren. In Höhe der Einmündung Universitätsstraße wich der auf dem rechten von zwei vorhandenen Fahrstreifen fahrende 33-jährige Audi-Fahrer vermutlich aufgrund eines vom Parkstreifen anfahrenden Smarts einer 76-Jährigen leicht nach links aus. Der in gleicher Höhe fahrende 46-jährige Skoda-Fahrer wich ebenfalls nach links aus und verlor im weiteren Verlauf die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er fuhr in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem Ford Focus einer entgegenkommenden 37-jährigen Frau. Diese wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Ebenso verletzte sich der 46-Jährige bei dem Zusammenprall schwer.

In dem Fahrzeug der 37-Jährigen befanden sich zwei Kinder (6 und 11 Jahre). Die 11-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Der 6-Jährige verletzte sich bei dem Unfall lebensgefährlich und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Durch den Frontalzusammenstoß wurde der Ford Focus der 37-Jährigen gegen einen in gleicher Höhe und Richtung fahrenden Renault eines 30-Jährigen geschoben. Der Renault-Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, fuhr gegen eine Verkehrsinsel und kippte auf die Seite. Der 30-Jährige wurde schwerverletzt.

Der 33-jährige Audi-Fahrer ist nach dem Verkehrsunfall geflüchtet. Er hat sich einige Stunden nach dem Verkehrsunfall über seinen Rechtsanwalt bei der Polizei gemeldet.

HA: Pkw überschlägt sich bei Verkehrsunfall - Schaulustige behindern die Unfallaufnahme

20150924070SymbolbildHagen (ots) - Bei einem Verkehrsunfall in Wehringhausen überschlug sich am Donnerstagabend, gegen 19.00 Uhr, ein alkoholisierter 42-Jähriger mit seinem Skoda und verletzte sich dabei schwer. Der Hagener befuhr die Lange Straße aus Richtung Haspe kommend und stieß in Höhe der Hausnummer 47 gegen einen abgeparkten Nissan. Durch den Zusammenprall überschlug sich der 42-Jährige und blieb mit seinem Wagen auf dem Fahrzeugdach liegen. Zeugen berichteten, dass der Mann kurz vor dem Unfall Schlangenlinien gefahren sei, aber die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten habe. Er musste durch den Rettungsdienst der Stadt Hagen medizinisch erstversorgt und in ein Krankenhaus gebracht werden.

Während der Rettungsarbeiten wurden Polizei und Feuerwehr von rund 150 Schaulustigen massiv in ihrer Arbeit behindert. Diese liefen teilweise mit ihren Smartphones in der Hand durch die unmittelbare Unfallstelle und reagierten auf polizeiliche Platzverweise nicht. Aufgrund dessen mussten weitere polizeiliche Verstärkungskräfte angefordert werden. Hierunter befand sich auch ein Diensthundführer der Polizei. Der Polizeihund ist nicht aktiv zum Einsatz gekommen, sondern wurde lediglich angeleint und mit Beißkorb versehen für einige Minuten aus dem Einsatzfahrzeug geholt. Unter anderem die Anwesenheit des Hundes ermöglichte es, die Einsatzstelle größtenteils freizumachen.

Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 42-jährigen Unfallverursacher einen Wert von rund 2 Promille. Ihm wurden zwei Blutproben entnommen. Sein Führerschein wurde durch die Beamten beschlagnahmt. Beide Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Lange Straße war im Bereich der Unfallstelle für rund 90 Minuten gesperrt.

Während der Unfallaufnahme konnte festgestellt werden, dass der 42-Jährige gegen 18.50 Uhr bereits in einen Unfall verwickelt war. In der Straße "Auf der Halle" kam er von der Fahrbahn ab und fuhr drei Zaunpfeiler eines Elektrozaunes um. Im Anschluss entfernte er sich von der Unfallstelle. Auch in diesem Fall ermittelt die Polizei nun gegen den Mann.

Essen: Reifen von Notarzteinsatzfahrzeug während Reanimation zerstochen, Patient verstorben

20120826-112SymbolbildEssen-Steele, Kaiser-Wilhelm-Platz, 05.05.2016, 16:51 Uhr (ots) - Am Nachmittag des 05. Mai 2016, um 16:51 Uhr, wurde der Rettungsdienst der Feuerwehr Essen zu einer Reanimation in einem Dialysezentrum am Kaiser-Wilhelm-Platz in Essen-Steele alarmiert. Daraufhin fuhren ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug zu der angegebenen Adresse. Bei Eintreffen der Besatzungen wurde der Patient bereits durch das Personal der Praxis reanimiert. Die beiden Einsatzfahrzeuge wurden vor dem Gebäudekomplex in einer Zufahrt abgestellt. Nach circa einer halben Stunde Reanimation war der Patient transportfähig. Beim Holen der Trage aus dem Rettungswagen bemerkte ein Feuerwehrmann, dass ein Reifen des Notarzteinsatzfahrzeuges platt war. Eine deutliche Einstichstelle am Mantel des Reifens lässt darauf schließen, dass dieser mutwillig zerstochen wurde. Da das beschädigte Notarzteinsatzfahrzeug hinter dem Rettungswagen in der Einfahrt stand, blockierte es die direkte Abfahrt. Durch diesen Vorfall verzögerte sich der Transport des Patienten um circa 10 bis 15 Minuten, da Material umgepackt und ein Vorbeikommen des Rettungswagens erst möglich gemacht werden musste. Der Patient wurde unter Reanimation in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert, wo er kurz darauf verstarb. Hinzugerufene Kräfte der Feuerwehr und Polizei kümmerten sich um das zurückgelassene beschädigte Fahrzeug. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen und den zerstochenen Reifen sichergestellt. Der Kaiser-Wilhelm-Platz war zu dieser Uhrzeit sehr belebt. Zeugen, insbesondere die wartenden Taxifahrer, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0201/8290 bei der Polizei zu melden. (SKE)

Massenanfall von Verletzten nach Busunfall auf dem Herdecker Bach (B 54)

120915-125SymbolbildHerdecke (ots) - Ein Unfall mit mehreren Verletzten ereignete sich gegen 13:30 Uhr auf der Straße (Herdecker Bach, B54, Fahrtrichtung Dortmund). Ein PKW der Marke Mini Countryman kollidierte frontal mit einem Linienbus. Zwei Personen wurden hierbei schwerverletz. 14 weitere Personen waren leichtverletzt (5) oder betroffen (9).

Der Einsatzleiter der Feuerwehr ließ nach der ersten Lageerkundung das Stichwort "Massenanfall von Verletzten" ausrufen. Die ursprüngliche Meldung, dass die 72- jährige Fahrerin des Mini im Fahrzeug eingeklemmt sei, bestätigte sich nicht. Die verletzten Personen wurden vor Ort von Notärzten und Rettungsdienstkräften versorgt.

Neben der Freiw. Feuerwehr, die mit zwei Löschzügen ausgerückt war, waren auch zahlreiche Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei aus dem gesamten Kreisgebiet vor Ort. Auch Rettungsdienstkräfte der Nachbarkreise wurden angefordert. Am Sportplatz Kalkheck wurde ein so genannter Bereitstellungsraum eingerichtet.

Nach Sichtung und Versorgung wurden die Patienten in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Eine leitende Notärztin aus Schwelm sowie ein organisatorischer Leiter Rettungsdienst aus Witten waren ebenfalls vor Ort um insbesondere den Einsatzabschnitt medizinische Rettung zu koordinieren. Auch die Patientendaten mussten hier vor Ort dokumentiert werden.

Die 72- jährige Fahrerin des Mini wurde schwerverletzt. Eine Person aus dem Bus ebenfalls. Bei den Betroffenen und Leichtverletzten aus dem Bus handelte es sich überwiegend um Jugendliche. Diese hatten Schulschluss und waren auf dem Weg nach Hause. An der nahe gelegenen Feuerwache mussten mehrere Jugendliche durch Fachkräfte der Polizei und Feuerwehr betreut werden.

Die Feuerwehr sicherte zusammen mit der Polizei die Einsatzstelle. Die Bundesstraße 54 musste für die Rettungsarbeiten komplett gesperrt werden. Vorsorglich wurde auch durch die Feuerwehr ein Löschangriff vorgenommen. Auslaufende Betriebsmittel mussten abgebunden werden.

Zur Unfallursache sowie zum Sachschaden können seitens der Feuerwehr keine Angaben getroffen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Der Einsatz konnte für die Feuerwehr nach 2,5 Stunden beendet werden.

Auffahrunfall in der Hördenstraße - Rollerfahrerin leicht verletzt

mbh20160229-005Hagen (ots) - Eine 28-jährige Frau befuhr am Montagnachmittag (29.02.16) um 16:20 mit ihrem Leichtkraftrad der Marke Kymco die Preußerstraße in Richtung Kölner Straße. Vor ihr befand sich ein 30- jähriger Mazda Fahrer. Als dieser verkehrsbedingt halten musste, übersah die 28-Jährige den Bremsvorgang und fuhr auf den PKW auf. Dadurch kam sie zu Fall und verletzte sich so schwer, dass sie mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von 2000 Euro.

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