Feuerwehren der Region – Einsatzfahrzeuge im östlichen Ruhrgebiet

41723640Das Ruhrgebiet ist der größte Ballungsraum Deutschlands. Über fünf Millionen Einwohner leben auf einer Fläche von rund 4435 Quadratkilometern. Das Zentrum des „Ruhrpotts“ wird im Wesentlichen von mehreren zusammengewachsenen Großstädten gebildet. Durch die starke Industrialisierung und die damit einhergehende dichte Besiedlung wurden und werden besondere Anforderungen an die Feuerwehren gestellt.

Aufgrund der Größe des „Reviers“ mit 53 Städten und Gemeinden und deren Wehren wird das Buchprojekt „Feuerwehren der Region - Einsatzfahrzeuge im Ruhrgebiet-“ in zwei Bände aufgeteilt. Nachdem im ersten Teil bereits der westlich liegende Bereich behandelt wurde, findet man in diesem abschließenden Band die östliche Region mit den Städten Bochum, Dortmund, Hagen, Hamm und Herne sowie den Kreisen Ennepe-Ruhr, Recklinghausen und Unna. Nahezu 550 Abbildungen von Feuerwehrfahrzeugen in der Zeit von 1945 bis heute werden hier gezeigt und beschrieben. Bedingt durch die große Auswahl an Bildmaterial war es leider nicht immer möglich, jedes sicherlich interessante Fahrzeug zu berücksichtigen. Den Schwerpunkt bilden hierbei die neu beschafften Einheiten, aber auch altgediente Klassiker kommen nicht zu kurz. Durch die Sortierung / Darstellung nach Fahrzeuggruppen im Alter aufsteigend ist dieses Werk hervorragend geeignet, Vergleiche bezüglich der Konzeption und Taktik der einzelnen Feuerwehren zu ziehen.

 Autor: André Streich

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Feuerwehr Hagen zieht positive Bilanz zur Silvesternacht

201508260292. Januar 2018 – Die Feuerwehr Hagen zieht positive Bilanz zum Jahreswechsel: Zwischen Sonntag, 31. Dezember 2017, von 18 Uhr bis Montag, 1. Januar 2018, 6 Uhr verzeichnete die Feuerwehr Hagen 69 Rettungsdiensteinsätze, davon sechs mit Notarzteinsatz, sowie 14 Brandschutzeinsätze. Besonders positiv: Bei keinem Einsatz wurden Rettungskräfte angegriffen oder der Rettungsdienst behindert.

Um den erwarteten Einsatzzahlen gerecht zu werden, nahm die Feuerwehr in diesem Jahr drei zusätzliche zu den neun im Regelbetrieb laufenden Rettungswagen hinzu. Die Berufsfeuerwehr erhielt dabei von dem Arbeiter-Samariter-Bund, dem Deutsches Rotes Kreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Malteser Hilfsdienst Unterstützung. Von Mitternacht bis 5 Uhr war der Rettungsdienst voll ausgelastet. Die häufigsten Einsatzgründe waren Verletzungen in Folge von übermäßigem Alkoholgenuss, Stürzen oder Schlägereien und unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern. Im Vergleich zum Vorjahr rückte der Rettungsdienst 19 Mal weniger aus (2016/2017: 88 Einsätze).

Brandschutz und Hilfeleistung

Den Schwerpunkt der Brandschutzeinsätze bildeten wie im Vorjahr Brände von Papier- und Abfallcontainern, die durch den Missbrauch von Feuerwerkskörpern oder Brandstiftung in Brand gerieten. Zudem rückte die Feuerwehr zu einem Keller-, einem Balkon-, einem Garagen- und zwei Zimmerbränden aus. Zwischen 20 und 5 Uhr registrierte die Feuerwehr die meisten Einsätze, rückte aber insgesamt zwei Mal weniger aus als 2016/2017 (14 Einsätze). Alle beteiligten Personen blieben unversehrt. Bei den Brandschutzeinsätzen zwischen 22 und 3 Uhr unterstützen die Löschgruppen Boele-Kabel, Wehringhausen, Reh, Elsey, Altenhagen, Boelerheide, Eckesey, sowie Vorhalle die Berufsfeuerwehr.

Um 20 Uhr rückte die Feuerwehr an der Rembergstraße zu einem vermeidlichen Zimmerbrand aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass nur Essen auf dem Herd angebrannt war. Ähnliches ereignete sich In der Geschwister-Scholl-Straße um 21.45 Uhr. Eine fehlgeleitete Feuerwerksrakete entfachte um 0.06 Uhr das Mobiliar auf einem Balkon am Bergischen Ring. In der Düppelstraße fing ein Keller eines Wohnhauses um 1.23 Uhr Feuer. Parallel (1.45 Uhr) brannte an der Lahnstraße eine Garage vollständig aus. Bei allen Einsatzstellen nahm die Kriminalpolizei die Ermittlung zur Brandursache auf.

Die Feuerwehr bedankt sich für die gute Zusammenarbeit bei allen Einsatzkräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, den Hilfsorganisationen und der Polizei.

Quelle:Pressemitteilung Stadt Hagen

Feuerwehr Hagen mit neuer Führungs- und Organisationsstruktur

FW Fuehrungscrew16. Mai 2017 – Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Thomas Huyeng, zuständiger Beigeordneter für den Brandschutz, freuen sich, dass die neue Leitung der Feuerwehr Hagen und damit auch des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz nunmehr offiziell im Amt ist. Nach dem Ausscheiden des bisherigen Leiters Heinz Jäger im Vorjahr hat Veit Lenke nahtlos bereits die kommissarische Leitung übernommen und ist inzwischen auch formal zum Chef der Hagener Feuerwehr bestellt.

Die Verwaltungsführung, der Fachbereich Personal und Organisation und die neue Führung des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz haben den Wechsel an der Spitze zum Anlass genommen, die Feuerwehr gemeinsam neu auszurichten und damit fit für die Zukunft zu machen. Dazu wurde eine neue Führungs- und Organisationsstruktur mit fünf Abteilungen geschaffen.

Hervorzuheben sind dabei unter anderem die Stärkung aller Verwaltungsprozesse, die zukünftig in der Verwaltungsabteilung zusammengeführt werden und die Bildung einer neuen, eigenständigen Abteilung für den Rettungsdienst, die im Jahr mehr als 30.000 Einsätze durchführt. Bewährte Strukturen in den drei Bereichen Einsatzdienst und Organisation, Technik und Logistik sowie Vorbeugende Gefahrenabwehr runden den neuen Zuschnitt ab. Erstmals verbindlich vereinbart ist darüber hinaus ein umfassendes Controlling-System ebenso wie ein kontinuierliches Berichtswesen, um einen zielgerichteten Austausch zwischen Verwaltungsführung und Feuerwehr sicherzustellen.

Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Beigeordneter Thomas Huyeng und Veit Lenke als Chef aller Hagener Wehrleute sehen die Feuerwehr damit optimal aufgestellt und können so auch weiterhin den Schutz und die Sicherheit der Hagener Bevölkerung durch vorbeugende und abwehrende Maßnahmen gewährleisten. Komplettiert wird das neue Führungsteam durch Ralf-Guido Blumenthal, dem ständigen Vertreter von Veit Lenke und Abteilungsleiter Einsatz und Organisation, und die neue Verwaltungsleiterin Christina Borrmann zusammen mit den weiteren Abteilungsleitungen Dr. Katrin Hoffmann (Rettungsdienst), Michael Laame (Technik und Logistik) und Frank Brockhaus (Vorbeugende Gefahrenabwehr).

Notruf 112: Dran bleiben rettet Leben

eds 2016 07 18 Sprungtuch Stuttgartl 8M3A2004Foto Europe Direct Informationszentrum Stuttgart Berlin – 500 Millionen Menschen, ein Notruf: Über die kostenfreie Telefonnummer 112 erhalten Hilfesuchende in allen Ländern der Europäischen Union Schutz und Hilfe von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten. Um diese Nummer bekannter zu machen, findet am 11. Februar der europaweite Notruftag statt. „Wir wollen die Menschen darüber informieren, dass der Notruf 112 nicht nur in Deutschland, sondern europaweit für schnelle, zuverlässige Hilfe steht“, erklärt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

„Man sollte es kaum glauben, aber manchmal übermannt Anrufer einfach die Aufregung. Sie legen dann zum Beispiel sofort wieder auf, nachdem sie nur schnell gemeldet haben, dass es bei ihnen brennt“, so Hachemer. Er beruhigt die potenziellen Anrufer: „Niemand muss sich einen Fragenkatalog oder Merksätze merken, um einen hilfreichen Notruf abzusetzen. Die Disponenten am anderen Ende der Leitung fragen alles ab, was sie wissen müssen. Da lautet die ganz einfache Devise: Dran bleiben. Da erhält man auch hilfreiche Anweisungen, was man selbst in diesem Moment tun kann.“ Sein Fazit: „Notrufe sind keine Hexerei, dafür aber Lebensretter – und das in ganz Europa!“

Der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Auch in sämtlichen Handynetzen führt sie zur zuständigen Notrufzentrale. Der DFV informiert anlässlich des europäischen Notruftags über die einheitliche Nummer:

  • Der Hintergrund: Dienstreise, Urlaub oder einfach so: Die Mobilität innerhalb Europas ist hoch; eine EU-weit einheitliche Notrufnummer also sehr sinnvoll. So müssen die Bürger sich statt mehrerer Notrufnummern nur noch die 112 merken – und bekommen überall adäquate Hilfe!
  • Der Anruf: Die Notrufnummer 112 kann von überall her erreicht werden: Egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon. Beim Handy muss allerdings eine SIM-Karte eingelegt sein.
  • Die Kosten: Das Gespräch über die Notrufnummer ist immer kostenlos!
  • Die Antwort: Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch; in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion.

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband, www.feuerwehrverband.de

VdF-NRW: Landesweite Mitgliederkampagne startet durch: Für mich. Für alle.

plakatmotivfeuerwehrfrauWuppertal (ots) - Rund 130.000 ehrenamtliche Feuerwehrmitglieder engagieren sich in den 396 Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen. Trotz des urbanen Umfelds in Deutschlands bevölkerungsreichsten Bundeslands wird 85 % der Feuerwehrarbeit in NRW ehrenamtlich geleistet. Eine große, landesweite Mitgliederwerbekampagne soll das besondere Ehrenamt nun zukunftssicher machen.

"Viele Leute denken immer, wir seien Berufsfeuerwehrleute", schildert Feuerwehr-Pressesprecher Nils Vollmar. "Dass wir hier rein ehrenamtlich arbeiten, ist kaum jemandem bekannt. Einerseits freuen wir uns darüber, denn wir genießen eine sehr hohe Wertschätzung bei den Bürgern. Andererseits entsteht hierdurch die ständige Herausforderung, neue Interessenten zu werben, die sich in ihrer Freizeit engagieren."

Am Freitag, den 3. Februar 2017 starteten Vertreter des NRW-Innenministeriums und des nordrhein-westfälischen Feuerwehrverbandes eine landesweite Kampagne zur Nachwuchsgewinnung in den Freiwilligen Feuerwehren. "Gemeinsam geben wir alles. Damit andere nicht alles verlieren" ist in großen Lettern zu lesen, darunter "FREIWILLIGE FEUERWEHR. Für mich. Für alle." Eine solch groß angelegte Kampagne für das Feuerwehr-Ehrenamt hat es bis dato in NRW noch nie gegeben.

Der Vorsitzende des Verbandes der Feuerwehren in NRW e. V., Dr. Jan Heinisch, engagiert sich selbst seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Feuerwehr. "Die Großplakatwände sind nur ein sichtbarer Teil unserer Kampagne. Die Besonderheit ist, dass wir mit dem Projekt FeuerwEhrensache professionelle Coachings für die NRW-Feuerwehren anbieten. Jede Feuerwehr wird so angeleitet, selbst professionell Mitglieder zu werben."

"Unsere Kampagne richtet sich auch nach innen - an die Feuerwehrfrauen und -männer selbst. Wir möchten die Feuerwehrmitglieder zu Botschafterinnen und Botschaftern für dieses besondere Ehrenamt machen.", ergänzt Cornelia de la Chevallerie, Abteilungsleiterin Gefahrenabwehr im Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW. "Dafür stellen wir ihnen Werbematerial auf einer Online-Plattform zur Verfügung, das sie gezielt für ihre Feuerwehr anpassen können."

Weitere Informationen zur Freiwilligen Feuerwehr gibt es unter der landesweiten Kampagnenhomepage www.freiwillige-feuerwehr.nrw

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