Feuerwehr Hagen mit neuer Führungs- und Organisationsstruktur

FW Fuehrungscrew16. Mai 2017 – Oberbürgermeister Erik O. Schulz und Thomas Huyeng, zuständiger Beigeordneter für den Brandschutz, freuen sich, dass die neue Leitung der Feuerwehr Hagen und damit auch des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz nunmehr offiziell im Amt ist. Nach dem Ausscheiden des bisherigen Leiters Heinz Jäger im Vorjahr hat Veit Lenke nahtlos bereits die kommissarische Leitung übernommen und ist inzwischen auch formal zum Chef der Hagener Feuerwehr bestellt.

Die Verwaltungsführung, der Fachbereich Personal und Organisation und die neue Führung des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz haben den Wechsel an der Spitze zum Anlass genommen, die Feuerwehr gemeinsam neu auszurichten und damit fit für die Zukunft zu machen. Dazu wurde eine neue Führungs- und Organisationsstruktur mit fünf Abteilungen geschaffen.

Hervorzuheben sind dabei unter anderem die Stärkung aller Verwaltungsprozesse, die zukünftig in der Verwaltungsabteilung zusammengeführt werden und die Bildung einer neuen, eigenständigen Abteilung für den Rettungsdienst, die im Jahr mehr als 30.000 Einsätze durchführt. Bewährte Strukturen in den drei Bereichen Einsatzdienst und Organisation, Technik und Logistik sowie Vorbeugende Gefahrenabwehr runden den neuen Zuschnitt ab. Erstmals verbindlich vereinbart ist darüber hinaus ein umfassendes Controlling-System ebenso wie ein kontinuierliches Berichtswesen, um einen zielgerichteten Austausch zwischen Verwaltungsführung und Feuerwehr sicherzustellen.

Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Beigeordneter Thomas Huyeng und Veit Lenke als Chef aller Hagener Wehrleute sehen die Feuerwehr damit optimal aufgestellt und können so auch weiterhin den Schutz und die Sicherheit der Hagener Bevölkerung durch vorbeugende und abwehrende Maßnahmen gewährleisten. Komplettiert wird das neue Führungsteam durch Ralf-Guido Blumenthal, dem ständigen Vertreter von Veit Lenke und Abteilungsleiter Einsatz und Organisation, und die neue Verwaltungsleiterin Christina Borrmann zusammen mit den weiteren Abteilungsleitungen Dr. Katrin Hoffmann (Rettungsdienst), Michael Laame (Technik und Logistik) und Frank Brockhaus (Vorbeugende Gefahrenabwehr).

Notruf 112: Dran bleiben rettet Leben

eds 2016 07 18 Sprungtuch Stuttgartl 8M3A2004Foto Europe Direct Informationszentrum Stuttgart Berlin – 500 Millionen Menschen, ein Notruf: Über die kostenfreie Telefonnummer 112 erhalten Hilfesuchende in allen Ländern der Europäischen Union Schutz und Hilfe von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten. Um diese Nummer bekannter zu machen, findet am 11. Februar der europaweite Notruftag statt. „Wir wollen die Menschen darüber informieren, dass der Notruf 112 nicht nur in Deutschland, sondern europaweit für schnelle, zuverlässige Hilfe steht“, erklärt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

„Man sollte es kaum glauben, aber manchmal übermannt Anrufer einfach die Aufregung. Sie legen dann zum Beispiel sofort wieder auf, nachdem sie nur schnell gemeldet haben, dass es bei ihnen brennt“, so Hachemer. Er beruhigt die potenziellen Anrufer: „Niemand muss sich einen Fragenkatalog oder Merksätze merken, um einen hilfreichen Notruf abzusetzen. Die Disponenten am anderen Ende der Leitung fragen alles ab, was sie wissen müssen. Da lautet die ganz einfache Devise: Dran bleiben. Da erhält man auch hilfreiche Anweisungen, was man selbst in diesem Moment tun kann.“ Sein Fazit: „Notrufe sind keine Hexerei, dafür aber Lebensretter – und das in ganz Europa!“

Der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Auch in sämtlichen Handynetzen führt sie zur zuständigen Notrufzentrale. Der DFV informiert anlässlich des europäischen Notruftags über die einheitliche Nummer:

  • Der Hintergrund: Dienstreise, Urlaub oder einfach so: Die Mobilität innerhalb Europas ist hoch; eine EU-weit einheitliche Notrufnummer also sehr sinnvoll. So müssen die Bürger sich statt mehrerer Notrufnummern nur noch die 112 merken – und bekommen überall adäquate Hilfe!
  • Der Anruf: Die Notrufnummer 112 kann von überall her erreicht werden: Egal ob Festnetz, öffentliches Telefon oder Mobiltelefon. Beim Handy muss allerdings eine SIM-Karte eingelegt sein.
  • Die Kosten: Das Gespräch über die Notrufnummer ist immer kostenlos!
  • Die Antwort: Wer bei der 112 ans Telefon geht, ist auf Notfälle vorbereitet: In Abhängigkeit vom jeweiligen nationalen System für den Bevölkerungsschutz kommt der Notruf zumeist bei Feuerwehr, Rettungsdienst oder Polizei an. Die dortigen Mitarbeiter sind für die Notrufabfrage geschult und sprechen beispielsweise in Deutschland häufig auch Englisch; in Grenznähe auch die Sprache der Nachbarregion.

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband, www.feuerwehrverband.de

VdF-NRW: Landesweite Mitgliederkampagne startet durch: Für mich. Für alle.

plakatmotivfeuerwehrfrauWuppertal (ots) - Rund 130.000 ehrenamtliche Feuerwehrmitglieder engagieren sich in den 396 Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen. Trotz des urbanen Umfelds in Deutschlands bevölkerungsreichsten Bundeslands wird 85 % der Feuerwehrarbeit in NRW ehrenamtlich geleistet. Eine große, landesweite Mitgliederwerbekampagne soll das besondere Ehrenamt nun zukunftssicher machen.

"Viele Leute denken immer, wir seien Berufsfeuerwehrleute", schildert Feuerwehr-Pressesprecher Nils Vollmar. "Dass wir hier rein ehrenamtlich arbeiten, ist kaum jemandem bekannt. Einerseits freuen wir uns darüber, denn wir genießen eine sehr hohe Wertschätzung bei den Bürgern. Andererseits entsteht hierdurch die ständige Herausforderung, neue Interessenten zu werben, die sich in ihrer Freizeit engagieren."

Am Freitag, den 3. Februar 2017 starteten Vertreter des NRW-Innenministeriums und des nordrhein-westfälischen Feuerwehrverbandes eine landesweite Kampagne zur Nachwuchsgewinnung in den Freiwilligen Feuerwehren. "Gemeinsam geben wir alles. Damit andere nicht alles verlieren" ist in großen Lettern zu lesen, darunter "FREIWILLIGE FEUERWEHR. Für mich. Für alle." Eine solch groß angelegte Kampagne für das Feuerwehr-Ehrenamt hat es bis dato in NRW noch nie gegeben.

Der Vorsitzende des Verbandes der Feuerwehren in NRW e. V., Dr. Jan Heinisch, engagiert sich selbst seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Feuerwehr. "Die Großplakatwände sind nur ein sichtbarer Teil unserer Kampagne. Die Besonderheit ist, dass wir mit dem Projekt FeuerwEhrensache professionelle Coachings für die NRW-Feuerwehren anbieten. Jede Feuerwehr wird so angeleitet, selbst professionell Mitglieder zu werben."

"Unsere Kampagne richtet sich auch nach innen - an die Feuerwehrfrauen und -männer selbst. Wir möchten die Feuerwehrmitglieder zu Botschafterinnen und Botschaftern für dieses besondere Ehrenamt machen.", ergänzt Cornelia de la Chevallerie, Abteilungsleiterin Gefahrenabwehr im Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes NRW. "Dafür stellen wir ihnen Werbematerial auf einer Online-Plattform zur Verfügung, das sie gezielt für ihre Feuerwehr anpassen können."

Weitere Informationen zur Freiwilligen Feuerwehr gibt es unter der landesweiten Kampagnenhomepage www.freiwillige-feuerwehr.nrw

Dortmund: Angestellte im Rettungsdienst

 dsc0458Die neuen Mitarbeiter im Rettungsdienst mit dem Fachbereichsleiter Dirk Aschenbrenner vor der Desinfektion auf der Feuerwache 4 (Hörde).Foto: FW DortmundDortmund (ots) - Erstmalig sind zum 1. Februar 2017 tarifbeschäftigte Mitarbeiter bei der Feuerwehr im Rettungsdienst eingestellt worden.Nach einer ersten Ausschreibung konnten sich insgesamt 20 Rettungsassistenten/-innen und Notfallsanitäter/-innen in einem Auswahlverfahren durchsetzen. Eine weitere Ausschreibung für nochmals sechs Stellen ist derzeit veröffentlicht. 18 Teilnehmer absolvieren momentan einen 14-tägigen Einführungslehrgang bei der Feuerwehr, um sich auf ihr neues Arbeitsumfeld vorzubereiten. Neben den organisatorischen Grundlagen wie Fahrerabnahme, Funkeinweisung und eine pflichtige Einweisung in die medizinischen Arbeitsgeräte, werden hierbei auch einsatztaktische Aspekte wie die Schulung von standardisierten Arbeitsanweisungen bei Notfalleinsätzen und Kenntnisse über die Alarm- und Ausrückeordnung sowie die Aufbauorganisation der Feuerwehr vermittelt. Ab dem 15. Februar werden die neuen Kollegen dann zunächst an den Rettungswagenstandorten in Brackel und Lindenhorst eingesetzt sowie zukünftig einen zweiten Rettungswagen am Standort in Hombruch besetzen. Die neuen Beschäftigten werden dabei sowohl mit Kollegen/-innen der Feuerwehr, als auch mit den Kollegen/-innen der in den Rettungsdienst der Stadt eingebundenen Hilfsorganisationen wie Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst, Johanniter Unfallhilfe und des Arbeiter Samariter Bundes eingesetzt.

Die Arbeitsverhältnisse sind zurzeit noch auf zwei Jahre befristet, da der Dortmunder Rettungsdienstbedarfsplan aktuell noch nicht verabschiedet werden konnte. Eine Umwandlung in unbefristete Arbeitsverhältnisse wird nach einer entsprechenden Verabschiedung angestrebt.

Erweiterte Ausstattung für die Brandbekämpfung

Ein verspätetes Weihnachtsgeschenk an die Freiwillige Feuerwehr Boele-Kabel konnte der Vorsitzende des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Boele Kabel am ersten Dienstabend im Jahr 2017 übergeben seiner Bestimmung übergeben.

Ergänzend zu der Ausstattung der Stadt Hagen überreichte Ernst-Jürgen Cebulla vier Einsatzholster-Sets an die Löschgruppe. Die Sets bestehen aus zwei Taschen, die an den Atemschutzgeräten befestigt werden können. Einer der Holster enthält eine Notfallschere, mit der man sich auch unter Nullsicht effektiv befreien kann. Das zweite Holster enthält Material, um sich seinen Partner oder verletzte Personen noch besser retten zu können. „Mit dieser erweiterten Ausstattung, wird unsere Sicherheit noch weiter verbessert und das Vorgehen erleichtert“, so Patrick Kunz und Tobias Holtschmidt, die die Holster stellvertretend für die Löschgruppe entgegennahm.

Um die Übungen an dem bereits beschafften Automatischen Externen Defibrillator (AED) zu verbessern wurde der Löschgruppe nun ein entsprechendes Trainingsgerät zur Verfügung gestellt.

Weiterhin wurden auch die neuen Kameraden der Löschgruppe mit der gleichen Bekleidung ausgestattet, die bereits in den letzten Jahren für die restliche Mitglieder der Löschgruppe beschafft wurde.

Holster

Foto:Richard Holtschmidt

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